Bis Ende September wird der internationale Sportgerichtshof CAS über das Startrecht von 400-m-Weltmeister LaShawn Merritt (USA) bei Olympia 2012 in London entscheiden. Das erklärte Jacques Rogge, Präsident des

Internationalen Olympischen Komitees (IOC), vor dem Auftakt der Leichtathletik-WM in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September).

Merritt der bei den US-Titelkämpfen noch gesperrt war, aber als Weltmeister durch die IAAF-Wildcard in Daegu starten darf, war wegen Einnahme eines hormonhaltigen Potenzmittels für 18 Monate aus dem Verkehr gezogen worden. `Wir im IOC denken, dass ein Athlet nicht länger als sechs Monate sanktioniert worden sein darf, um bei Olympia starten zu können", meinte Rogge mit Hinweis auf die seit 2008 bestehende IOC-Regel.

Diese könnte durch den CAS gestürzt werden, was weiteren Athleten in ähnlicher Situation wie Merritt den Weg zum Start in London ebnen würde. Das IOC hatte die Klärung des Falles vor dem Sportgerichtshof zusammen mit dem US-Leichtathletik-Verband beantragt.

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