Uli Hoeneß hat nach den Vorwürfen von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter im Zusammenhang mit der gescheiterten Münchner Olympiabewerbung Rückendeckung von Oberbürgermeister Christian Ude erhalten.
Er halte es für "völlig absurd, Uli Hoeneß irgendeinen Schwarzen Peter zuschieben zu wollen", sagte das Münchner Stadtoberhaupt der Zeitung "tz".
Blatter hatte den Präsidenten des FC Bayern München dafür verantwortlich gemacht, dass München bei der Vergabe der Winterspiele 2018 am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban die zwölf Stimmen aus Afrika nicht erhalten habe.
Hoeneß habe sich "engagiert" für die Bewerbung eingesetzt, betonte Ude und verwies darauf, dass der ehemalige Olympiateilnehmer (1972, Fußball) sogar die IOC-Evaluierungskommission durchs Olympiastadion geführt habe.
"Zu behaupten, mit einer einzigen - in der Tat nicht diplomatischen - Äußerung habe er für einen ganzen Kontinent das Porzellan zerschlagen, halte ich für abwegig."

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