Münchens mögliche Gegner bei der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 formieren sich.
Während Oberbürgermeister Christian Ude am Mittwoch den 10. November 2013 als Termin für ein Bürgervotum in der bayerischen Metropole ausrief, erhärtete der ukrainische Kandidat Lwiw am Donnerstag sein Interesse.
"Olympia gäbe einen großen Schub für den Wintersport und den Tourismus", sagte NOK-Chef Sergej Bubka beim Sportkongress in Kiew in Anwesenheit des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch und des Vizepremiers Boris Kolesnikow.
Neben der Schweiz (St. Moritz und Davos) erwägen auch Norwegen (Oslo) und Spanien (Barcelona/Pyrenäen) Bewerbungen. Diese müssen bis zum 14. November 2013 erfolgen. Vergeben werden die Spiele im Juli 2015.
Sergej Bubka, noch immer Weltekordler im Stabhochsprung, Exekutiv-Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und Vizepräsident im Leichtathletik-Weltverband IAAF, meinte in Anwesenheit der ukrainischen Sommer- und Wintersportverbände: "Olympia und die Paralympics würden eine Menge Arbeitsplätze bringen und die ganze Region stärken."
Zugleich würde die Großveranstaltung in den Karpaten, dem zweitgrößten europäischen Gebirgszug, die Infrastruktur weiter verbessern. Fortschritte gab es schon vor der Fußball-EM 2012, bei der Lwiw Spielort war.

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