Gut 15 Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi (7. bis 23. Februar 2014) will Russlands Präsident Wladimir Putin mit Gewalt für Ruhe in der Schwarzmeer-Region sorgen. Russisches Militär nahm in den vergangenen Tagen 90 Rebellenstellungen ein, dabei wurden nach eigenen Angaben im Nordkaukasus mindestens 49 Rebellen getötet.
Die Truppen sind bei einer größeren Operation in den unruhigen Teilrepubliken Dagestan, Inguschetien, Tschetschenien gegen Aufständische vorgegangen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur "Interfax" unter Berufung auf eine Erklärung des Nationalen Anti-Terror-Komitees.
Unter den Toten seien auch neun örtliche Rebellenführer gewesen. In der Erklärung ist von "umfangreichen und massiven" Razzien die Rede. "Die Aktivitäten mehrerer Bandenchefs, Bandenmitglieder und ihrer Komplizen" sei beendet worden.
Die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete, dass Russlands Präsident Wladimir Putin zu den Aktionen im Nordkaukasus gedrängt habe. Er wolle sicherstellen, dass Rebellen keine Angriffe auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi verüben könnten.
In dem Gebiet kämpfen seit Jahren radikalislamische Rebellen für die Unabhängigkeit von Moskau und die Errichtung eines islamischen Staates. In Tschetschenien führte Moskau seit 1994 zwei Kriege gegen die Unabhängigkeitsbewegung.

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