Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang POCOG hat ein Angebot von Nordkorea für eine Co-Gastgeberrolle abgelehnt.

Der Norden des geteilten Landes hatte erklärt, dass man einige Skiwettbewerbe in der Gangwon-Provinz austragen könne.

Diese Offerte wies das POCOG am Mittwoch zurück. "Wir müssen sicherstellen, dass die Spiele technisch und administrativ auf höchstem Niveau stattfinden. Wettbewerbe im Masik-Resort, das mehr als 300 Kilometer von Pyeongchang entfernt liegt, können dies nicht garantieren", heißt es in der OK-Mitteilung.

Auch der am kommenden Dienstag aus seinem Amt scheidende IOC-Präsident Jacques Rogge hatte 2011 nach der Vergabe an Pyeongchang erklärt, beide Länder könnten bei der Eröffnungsfeier gemeinsam einmarschieren. Eine gemeinsame Ausrichtung aber sei nicht erwünscht.

Am Dienstag hatte Nordkoreas IOC-Mitglied Ung Chang erklärt, sein Land sei gewillt, olympische Wettbewerbe auszurichten. "Wenn der Bau beendet ist, kann das Masik-Resort auch für Olympische Spiele genutzt werden", hatte Ung in einem Telefoninterview mit dem Fernsehsender Voice of America erklärt.

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