Knapp fünf Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi hat der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch am Veranstaltungsort zahlreiche Mängel kritisiert.

So funktioniere der Flughafen des Kurorts am Schwarzen Meer noch nicht reibungslos, sagte Putin bei einem Treffen mit dem für die Spiele verantwortlichen Vizeregierungschef Dmitri Kosak. "Es gibt viele Beschwerden. Ich verlange, dass Sie mir alle zwei Wochen Bericht erstatten", sagte der Kreml-Chef russischen Medien vom Dienstag zufolge.

Organisationskomitee-Chef Dmitri Tschernyschenko räumte Versäumnisse ein.

"Es gibt Probleme, aber wir werden Sicherheit und Komfort der Passagiere gewährleisten", versprach er.

Unterdessen kündigte Lufthansa Direktflüge zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2014 an.

Zwischen dem 24. Januar und dem 17. März sei eine Verbindung von Frankfurt nach Sotschi geplant, hieß es in einer Mitteilung des deutschen Unternehmens.

Der Airbus A321 benötige dreieinhalb Stunden für die Strecke.

Die Spiele in der 400.000-Einwohner-Stadt Sotschi kosten mit bisher 37,5 Milliarden Euro schon jetzt fünfmal mehr als geplant.

Einen Teil der Kosten wälzt der Kreml auf Staatskonzerne und Oligarchen ab.

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