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Im Jahr 2007 gelang Neuner ihr erster Weltcup Sieg im Sprint. © getty

Neuner zeigt sich von den Verfolgungsszenen nach ihrer Ankunft in Deutschland geschockt. Ob sie 2014 antritt, lässt sie offen.

München - Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner wünscht sich die Normalität in ihrem Leben zurück und denkt über ein frühzeitiges Karriereende nach.

"Ich bin nicht Olympiasiegerin geworden, um ein Star zu werden."

"Ich wünsche mir, mein Leben bleibt so, wie es war", sagte die Biathletin am Rande des Empfangs in ihrer Heimatgemeinde Wallgau. Die Jagdszenen bei der Ankunft auf dem Flughafen am Dienstag bezeichnete die Biathletin als respektlos: "Ich habe gedacht, sie bringen mich um."

Ob sie bei den Olympischen Spielen 2014 noch einmal antreten will, ließ sie offen.

Eine Frage der Motivation

"Ich entscheide von Jahr zu Jahr. Wichtig ist, dass man die nötige Motivation hat", sagte die 22-Jährige.

Neuner hatte schon vor den Winterspielen ein frühzeitiges Karriereende angekündigt, auf jeden Fall vor möglichen Winterspielen 2018 in München.

Hoeneß-Angebot verlockend

Das Angebot von Uli Hoeneß, in der Marketing-Abteilung bei Bayern München anzufangen, findet "Gold-Lena" interessant: "Es ehrt mich unheimlich. Ich will mir das Ganze offenhalten."

Die sechsmalige Weltmeisterin war bei den Winterspielen von Vancouver mit zweimal Gold und einmal Silber die erfolgreichste deutsche Sportlerin.

Am Freitag wurde sie von Tausenden Menschen in ihrer Heimatgemeinde Wallgau empfangen und erhielt die Ehrenbürgerwürde.

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