Hinweise auf systematisches Doping im russischen Sport sorgen kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Vancouver weiter für Aufsehen.

"Ich weiß, dass die Teamärzte sich untereinander kennen und austauschen. Und offensichtlich bekommen die Ärzte die Mittel von derselben Quelle zur selben Zeit", sagte der wegen Epo-Dopings gesperrte ehemalige Biathlon-Weltmeister Dimitri Jaroschenko der "ARD".

Er selbst habe etwas verabreicht bekommen, das der Arzt "Cardio Protector" genannt habe, sagte Jaroschenko.

Alexander Tichonow, russische Biathlon-Legende und Vize-Präsident des Internationalen Verbandes, sagte, dass er schon vor zwei Jahren auf "dieses Problem in unserem Sport" hingewiesen habe.

Damals habe er aber "keine Unterstützung in unserem Sportministerium" bekommen.

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