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Jochen Hecht erzielte diese Saison in 48 Spielen 12 Tore und gab 13 Assists © imago

Bundestrainer Uwe Krupp begnadigt den Stürmer der Buffalo Sabres. Er habe sich mit auffälligen Leistungen aufgedrängt.

Frankfurt/Main - Der deutsche NHL-Profi Jochen Hecht wird nun doch im Trikot der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Vancouver (12. bis 28. Februar) auflaufen.

Bundestrainer Uwe Krupp hat seine Meinung geändert und will den Stürmer der Buffalo Sabres in seinen 23-köpfigen Olympia-Kader berufen.

"Ich habe mit Jochen gesprochen. Er hat sich seine Nominierung mit auffälligen Leistungen verdient", sagte Krupp am Donnerstag in Frankfurt/Main.

Verständnis für Beschwerde

Hecht stand wie sein NHL-Kollege Christoph Schubert von den Atlanta Thrashers bisher nur im erweiterten 35-köpfigen Aufgebot 170201(DIASHOW: Der Kader für Olympia in Vancouver) .

Im Gegensatz zum Buffalo-Profi wird Schubert, der sich öffentlich über die Entscheidung Krupps beschwert hatte, wohl keine Aufnahme in den endgültigen Kader finden. "Dass er sich darüber beschwert, ist normal. Bei Olympischen Spielen will schließlich jeder dabei sein", sagte der Bundestrainer.

Krupp hatte das Duo für sein endgültiges Team zunächst nicht vorgesehen, weil beide Profis beim WM-Debakel 2009 in der Schweiz zum wiederholten Mal enttäuschende Leistungen im Nationalteam gezeigt hatten.

Mit 26 Mann nach Vancouver

Die deutsche Mannschaft wird am 11. Februar mit voraussichtlich 26 Spielern in Vancouver ankommen. Erst vor Ort soll dann entschieden werden, wer endgütig in den Kader aufgenommen wird (Die Kader der großen Nationen).

"Wir werden mit ein paar Spielern mehr anreisen, weil immer Verletzungen oder Krankheiten auftreten können. Einige Spieler müssen dann wieder abreisen", erläuterte Krupp.

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