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Krupp erzielte in 810 NHL-Spielen 75 Tore für Buffalo, New York, Colorado, Detroit u. Atlanta © imago

Der Bundestrainer kontert die Kritik und wirft den DEL-Funktionären überzogene Erwartungen vor. Seine Zukunft lässt er offen.

München - Bundestrainer Uwe Krupp hat sich gegen die Kritik aus der DEL zur Wehr gesetzt und zum Gegenschlag ausgeholt.

Der Stanley-Cup-Champion von 1996, dem vorgeworfen wurde, die Nationalmannschaft würde unter ihm nicht ihr ganzes Potenzial abrufen, griff die DEL-Funktionäre an.

"Solche Statements kommen immer nur aus der Geschäftsführer- und Gesellschafteretage. Du hörst nie einen Trainer mit solchen Zitaten", sagte Krupp und ergänzte: "Zu sagen, wir verkaufen uns unter Wert, ist einfach falsch. Wir sind in Deutschland nicht auf dem Niveau, auf dem sich manche Leute sehen."

Zukunft weiter offen

Zudem ließ Krupp seine Zukunft als Bundestrainer nach den Olympischen Spielen in Vancouver (DATENCENTER: Der Spielplan von Vancouver) und der WM in Deutschland zum wiederholten Male offen.

"Es hängt viel davon ab, wie dieses Jahr läuft", sagte der ehemalige Verteidiger: "Nach der Saison setzen wir uns wie jedes Jahr zusammen. Wenn wir noch auf der gleichen Linie sind, kann es auch weitergehen."

Krupp stellt Aussage klar

Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte Krupp, der seit 2005 im Amt ist, mit der Aussage zitiert: "Seit fünf Jahren versuche ich, dem deutschen Eishockey meinen Stempel aufzudrücken. Mit den Olympischen Spielen und der Heim-WM möchte ich die Sache zu einem guten Abschluss bringen."

Damit habe er die Phase bis zu den Winterspielen in Kanada (12. bis 28. Februar) gemeint, erläuterte Krupp, nicht seine Amtszeit 170201(DIASHOW: Der Kader für Olympia).

Die Entscheidung über ein weiteres Engagement beim Deutschen Eishockey-Bund sei "sehr, sehr offen".

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