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Weißrusslands Konstantin Koltsov (l.) im Zweikampf mit dem Schweden Tobias Enström © getty

Dem Titelverteidiger gelingt gegen Weißrussland nur mit Mühe die Revanche für die Schmach von 2002. Tschechien schlägt Lettland.

Vancouver - Zwei Tage nach dem mühsamen 2:0-Auftaktsieg gegen die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich Olympiasieger Schweden auch gegen den zweiten Außenseiter schwer getan.

Das Team um die "Lokalmatadoren" Daniel und Henrik Sedin von den Vancouver Canucks besiegte in seinem zweiten Vorrundenspiel beim olympischen Turnier in Vancouver Weißrussland 4:2.

Damit nahmen die Schweden nur mit viel Mühe Revanche für die peinliche Viertelfinalpleite vor acht Jahren in Salt Lake City.

Etwas leichter fiel Tschechien mit Altstar Jaromir Jagr der 5:2 (3:0, 1:2, 1:0)-Sieg gegen Lettland. (Die Kader der Olympia-Teilnehmer)

Frühe Führung dank den Zwillingen

Daniel Sedin brachte den achtmaligen Weltmeister Schweden bereits in der siebten Minute nach Zuspiel seines Zwillingsbruders Henrik in Führung.

Daniel Alfredsson in Überzahl (10.) und Johan Franzen (30.) erhöhten auf 3:0.

Alexander Kulakow (35.) und Dimitri Meleschko (52.), zwei der zwölf Spieler des Spengler-Cup-Siegers Dynamo Minsk im weißrussischen Team, machten die Partie wieder spannend.

Fans treiben Underdog nach vorn

Die 16.000 Fans im Canada Hockey Place feuerten daraufhin den Außenseiter mit lauten "Belarus, Belarus"-Rufen an. Erneut Alfredsson sorgte zehn Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Weißrussland, 2002 überraschend Olympia-Vierter, ist in der Nacht zum Sonntag (6 Uhr LIVE) letzter Vorrundengegner der deutschen Mannschaft.

Schweden spielt am Tag darauf (6 Uhr LIVE) gegen den Erzrivalen Finnland um Platz eins in der Gruppe C und den direkten Viertelfinaleinzug (DATENCENTER: Der Spielplan von Vancouver).

Letten nur zwischenzeitlich gefährlich

Für Tschechien deutete nach den Toren von David Krejci (3.), Tomas Plekanec (4.), Jagr mit seinem zweiten Turniertor (6.) und Tomas Kaberle (27.) alles auf einen klaren Sieg hin.

Doch Kristaps Sotnieks (36.), der von der Stafbank zurückkam und allein vor Torhüter Tomas Vokoun verwandelte, und Girts Ankipans (39.) brachten die Letten zurück ins Spiel.

Das Team um die beiden DEL-Profis Arvids Rekis (EHC Wolfsburg) und Herberts Vasiljevs (Krefeld Pinguine) brachte den elfmaligen Weltmeister, der am Sonntag (21 Uhr LIVE) gegen den aktuellen WM-Champion Russland um den Sieg in Gruppe B spielt, nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Patrik Elias traf 18 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

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