Oxana Domnina und Maxim Schabalin, Welt- und Europameister im Eistanz, werden ihr umstrittenes Kürkostüm für die Olympischen Winterspiele von Vancouver ändern.

Dies bestätigte der Präsident des russischen Eiskunstlauf-Verbandes Walentin Pissejew der "Los Angeles Times".

Vertreter der australischen Ureinwohner hatten während der europäischen Titelkämpfe im Januar in Tallinn Kritik am Kürtanz der Olympia-Neunten von Turin 2006 geübt. Nach Ansicht eines Sprechers der Aborigines wurden durch dieses Programm traditionelle Gebräuche verletzend dargestellt.

"Es war nicht unser Ziel, authentisch zu sein. Für uns war es ein Folkloretanz wie alle anderen auch", hatte Schabalin in der estländischen Hauptstadt geäußert. Unverändert bleiben wird nach Auskunft von Pissejew die Musik des russischen Paares.

Ähnlichen Ärger handelte sich der US-Läufer Johnny Weir ein, der zu seinem Kürprogramm ein Kostüm mit einem echten Fellbesatz trug. Dieses Accessoire entfernte der für Vancouver qualifizierte ehemalige US-Meister, nachdem militante Tierschützer Proteste angekündigt hatten.

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