Claudia Pechstein hat den Kampf um eine Teilnahme an den Olympischen Spielen wieder aufgenommen.

Die wegen Dopings gesperrte Eisschnellläuferin wird am Montagmittag (Ortszeit) beim Ad-hoc-Gericht des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in Vancouver ihr Startrecht beantragen.

Zudem stellt die 37-Jährige gegen den Weltverband ISU in der Schweiz Strafanzeige wegen Prozessbetrugs.

Das gab die fünfmalige Olympiasiegerin auf ihrer Homepage bekannt.

Pechsteins Antrag stützt sich auf entlastende Aussagen des Biostatistikers Dr. Pierre-Edouard Sottas.

Der Mitarbeiter des WADA-Labors hatte zunächst zur Sperre Pechsteins beigetragen, stuft die Wahrscheinlichkeit eines Vergehens laut Pechstein mittlerweile aber als "gering" ein.

Das Ad-hoc-Gericht entscheidet in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen. Der Teamwettbewerb, an dem Pechstein teilnehmen will, findet am 26. und 27. Februar statt.

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