Eisschnelllauf-Superstar Sven Kramer zieht trotz des schweren Fehlers seines Trainers Gerard Kemkers im 10.000-m-Rennen keine personellen Konsequenzen.

"Ich werde Kemkers nicht verlassen. Ich habe fünf Jahre lang unter ihm gut trainiert und durch ihn viele Erfolge gefeiert. Ich habe ihm viel zu verdanken. So eine Zusammenarbeit kann man nicht einfach so beenden, auch nach einem großen Fehler nicht", sagte der zwölfmalige Weltmeister und 5000-m-Olympiasieger am Mittwoch.

Kemkers hatte seinen Schützling im 10.000-m-Rennen nach sieben Kilometern in die falsche Bahn gewiesen und damit die Disqualifikation des 23-Jährigen verursacht. Kramer, der die Goldmedaille gewonnen hätte, hatte Kemkers daraufhin übel beschimpft.

Am Donnerstag standen die beiden bereits wieder beim Training gemeinsam auf dem Eis.

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