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Patric Leitner (l.) und Alexander Resch gewannen zusammen sechs Gesamt-Weltcups © getty

Patric Leitner und Alexander Resch wollen einen würdigen Abschied von der Rodelbühne, ein anderes deutsches Duo giert nach Gold.

Whistler - Der "Bayern-Express" mit Patric Leitner und Alexander Resch hat seine letzte Dienstfahrt, Andre Florschütz und Torsten Wustlich wollen der Goldspur von Olympiasieger Felix Loch folgen:

Die deutschen Doppelsitzer gehen zum Abschluss der Rodel-Wettbewerbe in Whistler auf Medaillenjagd 203446(DIASHOW: Felix Loch in Bildern).

"Nachdem wir in Turin vor vier Jahren an einer Medaille vorbeigefahren sind, wollen wir nun unseren Frieden mit Olympia machen", sagte Leitner.

Nach dem Rennen in der Nacht zum Donnerstag (1. Lauf 2 Uhr LIVE, 2. Lauf 3 Uhr LIVE) mit Partner Resch wir er seine glanzvolle Karriere beenden.

Ungute Erinnerungen

2002 hatte das Duo bei den Winterspielen in Salt Lake City Gold gewonnen, vor vier Jahren in Turin fehlten 0,030 zur Bronzemedaille.

"Das tat schon weh. Diese Erfahrung wollen wir nicht wieder machen", sagte Resch.

Florschütz will den großen Wurf

Etwas ungläubig starrt Torsten Wustlich den Eiskanal im Whistler Sliding Centre hinauf.

Nach dem tödlichen Unfall des Georgiers Nodar Kumaritaschwili am Eröffnungstag der Spiele wurde der Start der Frauen und Doppelsitzer verlegt.

Nun geht es vom Juniorenstart in die beiden Läufe. "Das ist schon ungewöhnlich. Am Start entscheidet sich alles", sagte Wustlich und schüttelt den Kopf.

Trotzdem will der 33-Jährige mit Florschütz nach Platz zwei 2006 in Turin den ganz großen Wurf landen. "Silber haben wir schon, jetzt wollen wir Gold", sagt Wustlich. Ob das Duo weitermacht, ist anders als bei Leitner/Resch noch offen.

Verbandschef sorgt sich

Die um 245 Meter verkürzte und um drei auf elf Kurven entschärfte Bahn beschäftigt auch den deutschen Verbandspräsidenten.

"Ich mache mir Sorgen, dass sie damit nicht klarkommen", sagte Andreas Trautvetter.

Neben den deutschen Teams zählen die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger, sowie die italienischen Kombinationen Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder und Christian Oberstolz/Patrick Gruber zum Favoritenkreis.

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