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Kerstin Szymkowiak holte sich bei der Europameisterschaft 2005 den Titel © getty

Die WM-Dritte hat vor dem dritten Lauf nur drei Zehntel Rückstand auf die führende Britin. Die Goldfavoritin liegt hinter ihr.

Whistler - Kerstin Szymkowiak träumt von der ersten deutschen Skeleton-Medaille der olympische Geschichte, die deutschen Männer sind der Konkurrenz dagegen hinterhergefahren.

Die WM-Dritte Szymkowiak liegt bei Halbzeit im Whister Sliding Centre als Zweite 0,30 Sekunden hinter der führenden Britin Amy Williams und durfte sogar auf Gold hoffen.

"Ich werde trotzdem gut schlafen und mir keine großen Gedanken machen. Ich will mein Ding durchziehen und zwei weitere gute Läufe nach unten bringen", sagte die 33-Jährige von der RSG Hochsauerland.

Auch Anja Huber hat als Vierte bei einem Rückstand von 0,42 Sekunden auf Williams die Medaillen im Visier.

Huber hat noch Luft nach oben

"Die Ausgangsposition ist gut. Ich habe noch nicht das gezeigt, was ich kann", sagte die Europameisterin aus Berchtesgaden und schickte damit eine Warnung an die Konkurrenz.

Dritte vor den abschließenden beiden Läufen (Sa., ab 0.45 LIVE) ist die favorisierte Kanadierin Mellisa Hollingsworth (0,39 Sekunden zurück).

Weltmeisterin Marion Trott (Oberhof) liegt zunächst nur auf dem zehnten Platz und war angesichts eines Rückstandes von 1,10 Sekunden enttäuscht.

"Das war fahrerisch nicht das, was ich kann. Aber im Skeleton kann noch viel passieren", sagte Trott.

Rommel stürzt fast vom Schlitten

Das galt auch für den Männer-Wettbewerb. Trotz eines kapitalen Fehlers im zweiten Lauf war Frank Rommel (Zella-Mehlis) Bester eines etwas enttäuschenden deutschen Trios.

Der Mannschafts-Weltmeister stürzte im zweiten Lauf fast vom Schlitten und starrte im Ziel enttäuscht auf die Anzeigetafel: Platz neun mit einem Rückstand von 1,24 Sekunden auf den in Führung liegenden Letten Martins Dukurs stand dort.

Stielicke und Halilovic enttäuschen

Zweiter vor dem dritten Lauf (Sa., 3.20 Uhr LIVE) ist der Kanadier Jon Montgomery (0,26). Der dritte Platz, den derzeit der Russe Alexander Tretjakow einnimmt (0,84), ist für Rommel aufgrund der Abstände aber noch möglich.

Sandro Stielicke (Winterberg/1,51 Sekunden zurück) als Elfter und Michi Halilovic (Königssee/2,05) auf Rang 16 konnten die Erwartungen nach zwei Durchgängen nicht erfüllen.

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