Stephan Keppler hat es im Schneetreiben von Whistler im ersten Training für die Olympia-Abfahrt am Samstag langsam angehen lassen und ist weit hinter der Spitze hergefahren.

Der 27-Jährige, der in Kanada seine Olympia-Premiere feiert, hatte auf der Piste "Dave Murray" 4,78 Sekunden Rückstand auf den Tagesbesten, den Schweizer Gold-Kandidaten Didier Cuche, und verpasste die Top 30 klar.

"Das war quasi eine Besichtigungsfahrt. Als ich oben am Start stand, haben mir die Trainer hochgefunkt, dass ich wegen des Nebels passiv fahren und nichts riskieren soll", sagte Keppler.

Die nicht allzu anspruchsvolle Strecke hinterließ bei Keppler einen "recht guten Eindruck. Es ist hier nicht so schwer wie in Kitzbühel oder Bormio, aber auch nicht ohne." Als Ziel für die Königsdiszplin hat er sich "die Top 10" gesetzt.

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