Maria Riesch hat die erträumte zweite Medaille bei den Spielen in Whistler in einem turbulenten Rennen zunächst verpasst. Zwei Tage nach ihrem Kombi-Olympiasieg musste sich die 25-Jährige im Super-G nach einer fehlerbehafteten Fahrt mit Rang acht begnügen - und sie war nicht die einzige (Mit-)Favoritin, die über den Olympiasieg von Andrea Fischbacher aus Österreich staunte.

"Fischi" schlug überraschend auch die Gold-Kandidatin Nummer 1, Abfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn. Die Amerikanerin musste sich hinter Tina Maze aus Slowenien sogar mit Platz drei begnügen.

Auch Gina Stechert und Viktoria Rebensburg verpassten die Top 10 und so ihre Ziele. Der Deutsche Skiverband muss demnach mindestens vier weitere Jahre auf die zweite Super-G-Medaille bei den Frauen nach der Bronze-Fahrt Katja Seizingers 1992 in Albertville warten.

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