Der Streit um die neue Skibindung von Skisprung-Olympiasiegers Simon Ammann aus der Schweiz ist vom Internationalen Ski-Verbandes FIS offenbar beendet worden.

"Es ist alles in Ordnung", sagte er vor der Qualifikation für das Springen auf der Großschanze in Whistler. Die FIS kündigte an, am Ende der Qualifikation eine offizielle Stellungnahme abgeben zu wollen.

Nachdem Ammann im Probesprung mit 142 m erneut die mit Abstand größte Weite gesprungen war, hatte er seine Bindungs-Innovation im Materialcontainer zehn Minuten lang von der Jury begutachten lasen.

Sandro Pertile (Italien), Donald Grady sowie Geir Steinar Löng hatten daran offenbar ebensowenig etwas auszusetzen, wie der Chef der Materialkommission Sepp Gratzer.

Den Streit um Ammanns neues Bindungssystem hatten die Österreicher ausgelöst, nachdem sie im Springen von der Normalschanze von Ammann besiegt worden waren.

Der Österreichische Ski-Verband (ÖSV) hatte angekündigt, nach dem ersten Durchgang der Großschanzen-Konkurrenz Protest gegen Ammann einzulegen, falls er mit dem System springt. Dieser Einspruch würde bei einem Entscheid der FIS zugunsten von Ammann ins Leere laufen.

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