Der fünfmalige Paralympics-Sieger Thomas Oelsner hat zwei Tage nach seinem Auftakt-Wettbewerb bei den Spielen der Behindertensportler in Vancouver Manipulations-Vorwürfe geäußert.

"Ich darf es zwar eigentlich nicht sagen, aber ganz klar, das war Sabotage", sagte Oelsner dem "Sport-Informations-Dienst" und bezog sich auf das Verfolgungs-Rennen am Samstag.

Dort hatte der favorisierte Thüringer wegen eines Fremdkörpers auf dem Visier als 14. das Finale verpasst. "Da war Schokolade, Karamell oder etwas ähnliches in der Diopta", erklärte Oelsner:

"Ich soll sagen, da war Dreck im Gewehr, aber dann bin ich die Schlampe, die ihr Gewehr nicht in Ordnung hält, und das lasse ich nicht auf mir sitzen." Die Gewehre der stehenden Athleten liegen während des Rennens am Schießstand bereit. "Außer den Betreuern selbst und den Athleten darf dort niemand rein", sagte 39-Jährige:

"Wir haben versucht, das Ganze mit Kameras aufzuklären, aber die waren nur während des Rennens eingeschaltet. Deshalb war leider nichts zu erkennen."

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