Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wird nach den Sabotage-Vorwürfen des deutschen Athleten Thomas Oelsner keine Ermittlungen einleiten.

"Uns liegt kein Protest der deutschen Mannschaft vor. Deshalb gibt es für uns keinen Anlass, tätig zu werden", sagte IPC-Sprecherin Steffi Klein. Man sei aber sicher, "dass sich in dem nur für Athleten und Betreuer zugelassenen Bereich niemand Unberechtigtes aufgehalten hat".

Der fünfmalige Paralympics-Sieger Oelsner hatte mit Bezug auf das Verfolgungsrennen der Biathleten am Samstag Manipulations-Vorwürfe geäußert. "Ich darf es zwar eigentlich nicht sagen, aber ganz klar, das war Sabotage", sagte Oelsner.

Er habe "Schokolade, Karamell oder etwas ähnliches" im Diopter des Gewehrs gehabt und wegen der Beeinträchtigung beim Zielen die Qualifikation für das Rennen verpasst.

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