Nach zweimal Gold und einem Sturz nun Silber: Martin Braxenthaler sorgt bei den Paralympics in Vancouver weiter für Aufsehen.

Der 38-Jährige musste sich im Super-G der Monoski-Fahrer nur dem Japaner Morii Taiki geschlagen geben. Zuvor hatte Braxenthaler im Slalom wie im Riesenslalom die Goldmedaille erobert, in der Abfahrt war vorzeitig ausgeschieden. Bei diesem Sturz am Donnerstag hatte er sich allerdings nur eine Prellung der linken Hand zugezogen.

"Ich habe heute Silber gewonnen, nicht Gold verloren", sagte Braxenthaler: "Nachdem ich gesehen habe, dass ich die beste Zwischenzeit hatte, war der Ärger nach dem Sturz in der Abfahrt schon da. Aber umso motivierter war ich heute."

Zum Abschluss in der Super-Kombination will "Braxi" noch eine vierte Medaille, möglichst die goldene. `Alle werden mich da als Favoriten hinstellen. Aber mit einem Super-G-Lauf wie heute ist wirklich alles möglich."

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