Die X. Winter-Paralympics in Vancouver haben ihren ersten Dopingfall. In einer Urinprobe des schwedischen Curlers Glenn Ikonen wurde ein auf der Dopingliste stehendes Mittel nachgewiesen.

Dies bestätigte eine Sprecherin des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Offenbar handelte es sich um ein blutdruckhemmendes Mittel. Derzeit wird über ein Strafmaß gegen den 54 Jahre alten Curler entschieden, zunächst tritt aber automatisch eine Zweijahres-Sperre in Kraft.

Ikonens Mannschaft hat aber keine Konsequenzen zu befürchten, da laut IPC-Regelung erst bei zwei positiv getesteten Spielern eine Bestrafung des Teams erfolgen kann. Im Entscheidungsspiel gegen Italien, in dem die Schweden durch ein 6:5 das Halbfinale erreichten, wurde Ikonen aber schon nicht eingesetzt.

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