Die Paralympics in Sotschi 2014 sollen die "russische Gesellschaft für immer verändern".

Diese hohen Ziele formulierte Sir Philip Craven, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), 1000 Tage vor den Winterspielen in Russland.

"Ich glaube, dass die Spiele in Sotschi einen ähnlichen Einfluss auf Russland haben können wie Pekings Paralympics 2008 in China", sagte Craven mit Verweis auf markante Lebensverbesserungen für Behinderte.

"In Russland gibt es über 13 Millionen Menschen mit Behinderung, viele von ihnen sind noch von der Gesellschaft isoliert und müssen jeden Tag große Hindernisse überwinden, um im Alltagsleben zurechtzukommen", so Craven weiter: "Sotschi 2014 bietet die Möglichkeit, das alles zu ändern. Und die Zeichen stehen sehr gut."

Es sei bisher bereits "exzellente Arbeit" geleistet worden, um Behinderten das Leben zu erleichtern.

Das wichtigste Zeichen für die Zukunft seien aber nicht die infrastrukturellen Voraussetzungen, "sondern es wird die Haltung der russischen Menschen sein. Wenn wir nach der Schlussfeier sagen können, dass die 13 Millionen russischen Behinderten nun ein Teil einer barrierefreieren Gesellschaft sind, dann waren die Spiele ein großer Erfolg."

Die 11. Winter-Paralympics vom 7. bis 16. März 2014 sollen mit 550 Athleten aus rund 50 Ländern die größten der Geschichte werden.

Die Premiere der Spiele für Wintersportler mit körperlicher Behinderung richtete 1976 das schwedische Örnsköldsvik aus.

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