Die Gespräche zwischen der Deutschen Sporthilfe und dem Deutschen Behindertensportbund (DBS) über die Prämienzahlungen bei den Paralympics in London (29. August bis 9. September) stehen kurz vor dem Abschluss. Wie die Stiftung bestätigte, sollen die Ergebnisse des Dialogs am kommenden Dienstag - einen Tag vor Eröffnung der Spiele - bekannt gegeben werden.
Aktuell vergütet die Deutsche Sporthilfe eine Goldmedaille bei den Paralympics mit 4500 Euro, für einen Triumph bei den Olympischen Spielen fließen jedoch 15.000 Euro. "Diese ungleiche Behandlung von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderungen ist unfair und ungerecht", sagte der behindertenpolitische Sprecher der Fraktion der Partei DIE LINKE, Ilja Seifert, bereits im Juli.
"Ich fahre nicht dahin, um reich zu werden. Da geht es nicht um den Betrag, sondern um die Anerkennung", zitiert die "Bild"-Zeitung am Mittwoch den Leichtathleten und viermaligen Paralympics-Champion Wojtek Czyz (Kaiserslautern).
Nach der Eröffnungsfeier im Londoner Olympiastadion kämpfen ab dem 30. August 4200 Athleten - darunter 150 deutsche Sportler - in 20 Sportarten um 503 Goldmedaillen.

Lawrence Okoye wird Footballspieler: Der britische Modellathlet erhält bei den San Francisco 49ers einen Dreijahresvertrag. Der Head Coach des Vizemeisters schwärmt. Sportler auf Abwegen.