Er war der vielleicht tapferste deutsche Paralympics-Teilnehmer, doch das Kämpferherz von Sebastian Junk wurde nicht belohnt.
Der Mannheimer hatte sich sechs Wochen vor den Spielen in London einen Kreuzbandriss zugezogen. In Absprache mit dem Arzt nahm er trotz der Verletzung teil und verschob den Operations-Termin auf nach die Spiele.
Doch gleich im ersten Kampf gegen den Türken Ibrahim Halil Onel fiel der 28-Jährige auf das komplett getapte Knie und verdrehte es.
Durch die Wertung schied der sehbehinderte Junk aus dem Wettbewerb aus, er hätte jedoch ohnehin nicht weiterkämpfen können.

Lawrence Okoye wird Footballspieler: Der britische Modellathlet erhält bei den San Francisco 49ers einen Dreijahresvertrag. Der Head Coach des Vizemeisters schwärmt. Sportler auf Abwegen.