SPORT1-Kolumnist Markus Rehm hat bei den Leichtathletik-Wettbewerben der Paralympics mit Weltrekord vor Wojtek Czyz die Goldmedaille im Weitsprung gewonnen.
Den totalen deutschen Triumph verhinderte der Däne Daniel Jörgensen, der sich vor dem Leverkusener Heinrich Popow Bronze sicherte.
Vor 80.000 Zuschauern im Londoner Olympiastadion sicherte sich der unterschenkelamputierte Rehm (24) mit der in seiner Klasse nie dargebotenen Weite von 7,35 m (1090 Punkte) seinen ersten Sieg bei Paralympics.
Der oberschenkelamputierte viermalige Paralympics-Champion Wojtek Czyz (32/Kaiserslautern), der 2004 in Athen und 2008 in Peking jeweils mit Gold aus der Sprungkuhle kam, musste sich trotz der persönlichen Bestweite von 6,33 m (983 Punkte) mit Silber begnügen.
Dem linksseitig beinamputierte Popow (29) reichte die Saisonbestleistung von 6,07 (954) zu Rang vier. Weil in dem Wettbewerb mehrere Klassen miteinander konkurrierten, wurden die Weiten in Punkte umgerechnet, um die Chancengleichheit zu wahren.

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