Nach dem größten Erfolg ihrer Trainer-Karriere war Steffi Nerius sichtlich gerührt.

"Ich bin total happy und richtig stolz auf den Jungen. Und ich hatte schon die ein oder andere Träne im Auge", sagte die Speerwurf-Weltmeisterin von 2009 und Olympia-Zweite von 2004:

"Es ist zwar nicht zu vergleichen mit dem Gefühl, als Athlet eine Medaille zu gewinnen, es ist einfach anders, aber auch sehr schön."

Der von ihr trainierte Markus Rehm hatte am Freitag im Weitsprung der Beinamputierten Gold bei den Paralympics in London gewonnen.

Zuvor hatten von Nerius in Leverkusen trainierte Athleten bereits Bronze- und Silbermedaillen gewonnen. "Damit ist die Sammlung nun komplett", sagte Nerius.

Rehm hatte im Wettkampf gleich zwei Mal den Weltrekord verbessert. Er geht in London noch über 100 m an den Start, wo er nicht als Medaillenkandidat gilt, und in der Staffel Auch seine Freundin Vanessa Low wird von Nerius trainiert und startet bei den Paralympics im Weitsprung und über 100 m.

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