Nach einem Wechselbad der Gefühle und peinlichen Fehlurteilen der Kampfrichter hat die deutsche Sprinterin Claudia Nicoleitzik Bronze über 200 m gewonnen.

Die 22-Jährige aus Püttlingen, die in Peking vor vier Jahren zwei Silbermedaillen gewonnen hatte, war über 200 m als Vierte ins Ziel gekommen.

Danach wurde sie zunächst wegen einer Verwechslung disqualifiziert, fühlte sich dann aber schon als Dritte, als sie hörte, dass die Argentinierin, die sie blockiert hatte, stattdessen disqualifiziert wird.

Die Rennleitung schloss aber zunächst in einer weiteren Verwechslung Nadia Schaus statt ihrer Landsfrau Yanina Andrea Martinez aus und führte Nicoleitzik im ersten offiziellen Endergebnis weiterhin als Vierte.

Erst als der erneute Irrtum auffiel, rückte die Saarländerin auf den Bronzerang vor.

Die Krönung des Chaos: Am Ende des Tages wurden sogar beide Südamerikanerinnen ausgeschlossen. Nicoleitzik konnte es egal sein, sie hatte Bronze.

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