Hannelore Brenner hat bei den Paralympics in London trotz kurzer Orientierungsschwierigkeiten Gold in der Dressur gewonnen und damit auch maßgeblichen Anteil am zusätzlichen Silber in der Teamwertung gehabt.

Die inkomplett querschnittsgelähmte Petersauerin triumphierte im Greenwich Park auf ihrer Stute "Woman of the World" mit 73,467 Punkten vor Deborah Criddle (Großbritannien/71,267 Punkten) und Annika Dalskov (Dänemark/71,233), obwohl sie kurzzeitig über die Reihenfolge der Choreographie ins Grübeln geraten war.

"Ich hatte wegen des Drucks einen kurzen Blackout. Aber zum Glück machte mein Pferd einfach weiter, bis ich wieder zu mir gefunden hatte", sagte Brenner.

Für die 49-Jährige war es nach Doppel-Gold in Peking 2008 bereits der dritte paralympische Erfolg. Steffen Zeibig (Dresden) beendete den Wettbewerb mit 66,233 Punkten auf dem achten Platz.

In Addition der Ergebnisse der beiden deutschen Starter und der Werte von Britta Näpel (Wonsheim) und Angelika Trabert (Dreieich), die am Vortag Silber und Bronze gewonnen hatten, reichte es für das deutsche Team hinter Großbritannien zum zweiten Platz in der Mannschaft.

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