Speerwerferin Martina Willing hat bei den Paralympics in London trotz des weitesten Wurfs der Konkurrenz nur die Bronzemedaille gewonnen.

Die dreimalige Paralympics-Siegerin aus Brandenburg musste sich in ihrer Spezialdisziplin Yang Liwan (China) und Hania Aidi (Tunesien) geschlagen geben.

Da in dem Wettbewerb mehrere Klassen gegeneinander antraten, wurden die Weiten in Punkte umgerechnet.

"Alter schützt vor Leistung nicht", erklärte die 52-Jährige allerdings erleichtert: "Nach dem vierten Platz im Kugelstoßen, ist mir der Mount Everest vom Herzen gefallen. Wenn es nicht mit der Medaille geklappt hätte, hätte ich gesagt: 'Dabeisein ist alles.' Aber das wäre nur die halbe Wahrheit gewesen."

Willing, die auch in Rio 2016 noch an den Start gehen will, freute sich "auf ein oder zwei Bier heute Abend. Aber ich muss aufpassen, denn ich habe schon lange nichts mehr getrunken".

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