Nach dem krönenden Abschluss ihrer paralympischen Karriere kann sich Schwimmerin Kirsten Bruhn eine Laufbahn als Trainerin vorstellen.

Sie wolle noch an der WM 2013 in Kanada und den internationalen deutschen Meisterschaften in Berlin 2014 teilnehmen, danach aber schauen, ob sie "dem einen oder anderen einen Tipp geben kann, vielleicht sogar am Beckenrand", sagte Bruhn.

Die 42-Jährige aus Neumünster, die seit einem Motorradunfall 1991 auf der griechischen Insel Kos inkomplett querschnittsgelähmt ist, hatte am Mittwoch in London in ihrem letzten paralympischen Rennen Gold über 100 m Brust gewonnen.

Danach hatte sie verkündet, in vier Jahren in Rio de Janeiro nicht mehr anzutreten.

Im Laufe ihrer Karriere hat die Norddeutsche drei goldene sowie jeweils vier silberne und bronze Medaillen bei Sommerspielen für Behinderte gewonnen. In London gewann sie neben Gold in ihrer Paradedisziplin noch Silber über 100 m Rücken.

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