Tischtennis-Ass Holger Nikelis greift bei den Paralympics in London nach seinem Einzelerfolg auch mit der Mannschaft nach Gold, dagegen muss Jochen Wollmert seine Hoffnungen auf einen Doppel-Sieg begraben.

Im Halbfinale setzte sich Deutschland in der Klasse 3 allerdings ohne den querschnittsgelähmten Nikelis gegen Frankreich souverän mit 3:0 durch und trifft damit am Freitag um 12.30 Ortszeit (13.30 Uhr) auf China, das sich beim 3:0 gegen Südkorea keine Blöße gab.

Nachdem Thomas Brüchle durch ein 3:2 gegen Florian Merrien den ersten Punkt für Deutschland geholt hatte, setzte sich der mit Einzelbronze dekorierte Thomas Schmidberger in den beiden folgenden Einzeln gegen Jean-Philippe Robin (3:0) sowie Merrien (3:0) durch und machte den Finaleinzug vorzeitig perfekt.

Gegen Merrien hatte sich Schmidberger bereits in der Einzelkonkurrenz durchgesetzt. Neben Nikelis, der nach 2004 in Athen in London sein zweites Einzelgold gewann, kam auch Jan Gürtler nicht zum Einsatz.

Das Team um Einzelsieger Wollmert (Solingen) unterlag in der Vorschlussrunde Spanien ohne auch nur einen Satzgewinn mit 0:3.

Der 47 Jahre alte Wollmert, der in London seine insgesamt fünfte paralympische Goldmedaille gewonnen hat, verlor erst gegen Jordi Morales und dann gegen Alvaro Valera mit 0:3.

Im ersten Einzel hatte Thorsten Schwinn eine 0:3-Niederlage gegen Morales kassiert. Thomasz Kusiak und Thomas Rau kamen nicht zum Einsatz. Im Spiel im Platz drei trifft Deutschland um 17.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ) auf Großbritannien oder

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