Zweiter Wettkampf, zweiter Weltrekord, zweites Gold: Drei Tage nach ihrem überlegenen Sieg mit dem Speer hat Birgit Kober bei den Paralympics in London auch die Kugel-Konkurrenz nach Belieben dominiert.

Die 41-jährige Kober, die wegen eines Behandlungsfehlers im Rollstuhl sitzt, gewann mit 10,25 m und umgewandelt 1112 Punkten den Wettbewerb von drei zusammengelegten Klassen.

Der nächstbeste Wurf war fast drei Meter kürzer, die Silbermedaillengewinnerin Louise Ellery aus Australien hatte 217 Punkte Rückstand.

"Sowas kann man sich nicht erträumen", sagte die Leverkusenerin Kober. Beim ersten Versuch, mit dem sie bereits den Sieg und den Weltrekord sicherte, habe man ihr aber zunächst signalisiert, er sei ungültig gewesen: "Das hat mich schon nervös gemacht."

Die Cottbuserin Frances Herrmann belegte Rang acht. Marie Brämer-Skowronek (Haldensleben), die mit dem Speer noch Silber hinter Kober gewonnen hatte, schied als Zehnte (7,01 m/776 Punkte) nach dem Vorkampf aus.

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