Die deutsche Fahnenträgerin Daniela Schulte hat sich mit einer Silbermedaille von den Paralympics in London verabschiedet.

Die blinde Berlinerin musste sich am Schlusstag der Schwimmwettkämpfe über 200 m Lagen nur Mary Fisher (Neuseeland) geschlagen geben. Tags zuvor hatte die 30-Jährige über 400 m Freistil gewonnen.

Vor Schulte, 2008 in Peking Dritte über 100 Freistil, hatte bereits Kirsten Bruhn (Neumünster) über 100 m Brust Gold für Deutschland geholt.

"Ich habe bei diesen Spielen mehr erreicht, als ich mir erträumt habe", sagte Schulte.

Nach Schulte ging in den abschließenden Rennen kein deutscher Teilnehmer mehr an den Start. Insgesamt hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) neben den beiden Gold- noch sieben Silber- und drei Bronzemedaillen in den Schwimmwettkämpfen gewonnen.

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