DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher hat nach den größten Paralympics aller Zeiten in London ein euphorisches Fazit gezogen.

"Der Titel 'Sommermärchen' ist ja schon belegt, aber dann war das hier der 'Sommer-Wahnsinn", sagte der Chef des Deutschen Behindertensportverbandes:

"Die hohen Erwartungen sind sogar übertroffen worden. Hier hat einfach alles gepasst. Die Londoner haben uns auf dem gesamten Weg das Gefühl gegeben, dass die Paralympics das zweite Olympia waren. Und zwar nicht in der Reihenfolge, sondern nebeneinanderstehend."

Einen emotionalsten Moment der Spiele konnte der 66-Jährige gar nicht benennen, "das müsste ich angesichts der Summe der Emotionen mit dem Füllhorn ausschütten".

Die Atmosphäre in allen Sportstätten sei beeindruckend gewesen.

"Wir hatten es hier offenbar mit dem sportbegeistertsten Publikum der Welt zu tun, das sowohl seine eigenen Helden, als auch den Letzten im Rennen frenetisch angefeuert hat", erklärte Beucher: "Die Zuschauer haben in jedem Fall auch Gold verdient."

Auch die Medaillen-Ausbeute des deutschen Teams mit 18 Gold-, 26 Silber- und 22 Bronzemedaille hat den Präsidenten mehr als erfreut.

"Wir haben sensationell abgeschnitten", sagte er: "Wir haben keine Zielvorgabe gemacht, aber wir haben natürlich auf gute Ergebnisse gehofft. Davon gab es letztlich mehr, als es die kühnsten Optimisten erträumt hätten."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel