100-m-Paralympicssieger Heinrich Popow steht als einer von fünf Athleten zur Wahl des Weltbehindertensportlers.

Sollte der 30-Jährige am 23. November in Athen die nur alle zwei Jahre verliehene Ehrung erhalten, wäre er Nachfolger von Skifahrer Gerd Schönfelder, der 2011 ausgezeichnet wurde und gemeinsam mit Biathletin Verena Bentele für einen deutschen Doppelsieg gesorgt hatte.

"Hammer! Ich bin superstolz. Alles andere ist dann Zugabe", sagte der Leverkusener Popow. Seine Rivalen sind Rollstuhlbasketballer Patrick Anderson (Kanada), Rollstuhlrugbyspieler Ryley Batt (Australien), Schwimmer Daniel Dias (Brasilien) und in David Weir (Großbritannien) ein weiterer Leichtathlet.

Bei den Frauen, den Teams sowie bei den männlichen und weiblichen Newcomern ist kein Deutscher nominiert. Bei den Newcomern darf der frühere Formel-1-Pilot Alex Zanardi auf die Auszeichnung hoffen.

Der Italiener, der bei einem Horrorunfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren hatte, gewann bei den Paralympics 2012 zweimal Gold mit dem Handbike.

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