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Drei Deutsche sind noch im Rennen © getty

Der 4. Tag der EPT in Barcelona läuft nicht ganz nach Plan, dennoch gibt es immer noch drei Deutsche mit Chancen auf den Titel.

München - Tag 4 beim ? 5.300 Main Event der PokerStars European Poker Tour (EPT) lief für die deutschen Spieler nicht ganz nach Plan.

Aber mit Jamila von Perger, Stefan Kolossow und Julian Thomas sind es immer noch drei, die Chancen auf den Titel haben.

Zehn Deutsche und ein Österreicher unter den letzten 79 Spielern war eine sensationelle Ausgangslage.

Toperczer muss als Erster gehen

Am Ende von Tag 4 sah es dann leider nicht mehr ganz so gut aus.

Das Tempo war ähnlich hoch wie schon an den Tagen zuvor. Zunächst gab es gleich mal Quads für Sergei Chantcev, was das Aus für Mikalai Pobal bedeutete. Dermot Blain konnte mit den Assen auf Kosten von Jacek Markowski verdoppeln.

Der erste Deutsche, der gehen musste, war Sebastian von Toperczer. Er reraiste mit K J all-in und bekam nach ewigem Überlegen den Call von Manuel Cuberos A Q mit. Das Board J A 4 10 K bedeutete das Aus für Sebastian. Nahezu gleichzeitig musste Michael Skender gehen, der mit A 3 an den Jacks von Stefan Kolossow scheiterte.

EPT-Champions Lundmark scheitert

Während es bei Stefan Kolossow und Thomas Butzhammer weiter rund lief, erwischte es Alber Daher und Kevin Iacofano. Ein weiterer Deutscher musste an die Rails, als Shortstack Pascal Hartmann mit K Q auf die Jacks von Dragan Kostic traf.

Mit Kent Lundmark musste einer der vielen EPT Champions, die an diesem Event teilgenommen hatten, auf Rang 64 gehen. Er scheiterte am gefloppten Set Deuces von Pasi Sormunen. Auch Dermot Blain musste gehen ? ebenso wie Jonas Lauck, den es auf Rang 53 erwischte.

Er setzte short auf A 2 und bekam den Call von Raphael Halfon mit K. Der Flop 2 6 6 war gut für Jonas, aber der Turn 10 bereits fatal, der River 10 besiegelte Jonas Schicksal.

Keine Titelverteidigung

Als man bei 50 Spielern angelangt war, hatte Anaras Alekberovas die Führung übernommen. Jacek Markowski und Stefan Kolossow waren ebenso gut unterwegs wie Thomas Butzhammer und Jamila von Perger. Eng wurde es beim Maximilian Senft.

David Kaufmann halbierte sein Stack mit A Q gegen A K von Christophe de Meulder, auch Jacek Markowski musste Chips lassen.

Als Dimitar Danchev mit Rang 44 ging, war der letzte der EPT Champions ausgeschieden und damit stand fest, dass es auch dieses Mal keinen zweifachen EPT Titelgewinner geben wird.

Duta verdreifacht

Auch die deutschen Chancen reduzierten sich in einer Hand, die für große Emotionen sorgte.

Es war die letzte Hand vor der Pause nach Level 22.. Florian Duta raiste, Thomas Butzhammer reraiste am Button und von David Kaufmann kam die 4-Bet aus dem BB. Duta ging für 431k all-in, Thomas ging darüber all-in und David callte für 637k all-in.

Im Showdown hatte Thomas mit den Jacks eindeutig die beste Hand, David zeigte A K und Duta Pocket 8s.

Der Flop 10 6 9 verhieß nichts Gutes, der Turn 4 war egal, aber am River 7 kam tatsächlich der Gutshot für Duta, der so verdreifachen konnte.

Kurko mit Erfolgserlebnis

Thomas holte zwar den Sidepot, aber die Enttäuschung war vielleicht sogar größer als bei David, der mit Rang 41 gehen musste.

Bei Kimmo Kurko dagegen ging es steil bergauf.

Er kletterte im Chipcount schnell nach oben und eliminierte dann auch mit 7 den Belgier Kevin Vandersmissen mit den Queens, da am River das Ass fiel.

Der letzte Team PokerStars Pro im Feld, Christophe De Meulder, ging mit Rang 36, nachdem er mit A 10 gegen K Q antrat und sein Gegner am River den König traf.

Rache für Thomas

Jamila von Perger gelang dann die stellvertretende Rache für Thomas? Pech. Sie war mit Pocket 4s gegen A 9 von Florian Duta all-in, das Board 7 J A Q 4 brachte ihr den Verdoppler auf über eine Million.

Jacek Markowski verbluffte sich gegen Sergei Chantcev und trat schließlich short mit K Q gegen an. Kurz darauf musste noch ein Deutscher gehen.

Thomas Butzhammer fand nach dem Pech-Pot nicht mehr wirklich zurück. Mit A J trat er letztlich zum Flip gegen 10 10 von Emilio Jiminez an, das Board 5 10 K 8 7 und Thomas folgte Jacek zum Cashier.

Auch die österreichischen Hoffnungen wurden begraben ? Maximilian Senft verabschiedete sich mit K 10 gegen A 5 von Jamila von Perger mit Rang 29.

Julian Thomas war auch schon sehr short, konnte aber rechtzeitig mit den Assen gegen A K verdoppeln.

Kolossow liegt im Average

Martin Staszko schied auf Rang 25 aus und damit war Tag 4 zu Ende.

Das wiederum bedeutete, dass Stefan Kolossow, Julian Thomas und Jamila von Perger den Tag erfolgreich beendet hatten. Bei Stefan sieht es mit 1.511.000 recht gut aus, er liegt im Average.

Jamila ist mit 712.000 in Tag 5, bei Julian sind es nur 230.000 und damit ist er das Schlusslicht im Chipcount.

Als Chipleader startet wieder Tom Middleton, Anaras Alekberovas liegt auf Rang 3 und mit Kimmo Kurko auf Rang 4 ist ein weiterer bekannter Spieler in den Top 10 zu finden.

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