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Max Kruse beim Turnier in Las Vegas (Copyright Foto: Christian Zetzsche) © intern

Für die Reise zur Fußball-WM hat es für Max Kruse nicht gereicht, für ein Poker-Finale in Las Vegas dagegen schon: Der für die Weltmeisterschaft ausgemusterte Nationalspieler von Borussia Mönchengladbach hat bei einem Turnier der World Series of Poker überraschend den dritten Platz von 241 Teilnehmern belegt.

Der 26-Jährige kassierte ein Preisgeld in Höhe von umgerechnet 27.000 Euro.

Kruse überstand im schwarzen Kapuzenpulli Runde um Runde, ehe er kurz vor dem Gewinn eines Gold-Armbands im Wert von 66.000 Euro doch noch scheiterte.

Gespielt wurde in Las Vegas die Variante "2-7 Lowball", bei der der Spieler mit dem niedrigsten Blatt gewinnt. Kruse hatte sich die Regeln in einem 30-minütigen Crash-Kurs während des WM-Spiels zwischen Deutschland und Portugal erklären lassen.

Kruse hatte Anfang Mai nicht den Sprung in das WM-Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft.

Die Freizeit nutzte er nun zu einem Urlaub in dem Spielerparadies - und verdiente sich so ein nettes Urlaubsgeld.

Zum Vergleich: Die deutschen Fußballer in Brasilien erhalten beim Einzug ins Finale 150.000, bei einem WM-Sieg 300.000 Euro.

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