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Fabian Wegmann wurde 2008 deutscher Straßenmeister © imago

Der Deutsche Meister setzt sich beim Eschborn-Frankfurt City Loop im Schlussspurt gegen den Niederländer Karsten Kroon durch.

Frankfurt/Main - Fabian Wegmann hat den Frühjahrsklassiker in Frankfurt gewonnen, sich selbst einen Kindheitstraum erfüllt und dem unter Druck gestandenen deutschen Rad-Team Milram den ersehnten Heimsieg beschert.

"Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Dieses Rennen wollte ich immer schon gewinnen", jubelte Wegmann und verdrückte nach seinem Triumph beim Eschborn-Frankfurt City Loop sogar ein paar Freudentränen.

Wegmann wurde für seine couragierte Leistung am Tag der Arbeit belohnt.

Der Deutsche Meister setzte sich nach 190,8 Kilometern im Schlussspurt gegen den Niederländer Karsten Kroon durch, der 2004 und 2008 den Vorgänger "Rund um den Henninger Turm" gewonnen hatte.

Christian Knees rundete das gute Ergebnis für Milram als Dritter und Bester der Verfolger ab.

Zabel weiter Rekordhalter

Wegmann und Kroon hatten zu Beginn der vorletzten Runde am neuen Zielort im Frankfurter Stadtteil Riedberg die Vorentscheidung gesucht.

Die beiden Profis setzten sich aus einer siebenköpfigen Fahrergruppe ab. Kroon verpasste es aber, mit Erik Zabel gleichzuziehen, der bislang als einziger Profi dreimal in Frankfurt gewonnen hatte.

Gerdemann kämpft vorbildlich

Milram dominierte bei der Schinderei mit den berüchtigten Schleifen durch den Taunus von Beginn an das Rennen.

Der Rennstall, der nach nur zwei eher bedeutungslosen Siegen in dieser Saison stark unter Druck stand, suchte die Flucht nach vorn.

Insbesondere Kapitän Linus Gerdemann kämpfte vorbildlich, hatte aber am Ende mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun.

"Eine kleine WM"

"Die Arbeit hat viel Kraft gekostet. Aber es hat sich gelohnt", erklärte Gerdemann: "Wir sind erleichtert. Für uns war es heute wie eine kleine Weltmeisterschaft."

Ein positives Fazit nach dem Umzug vom Henninger Turm nach Riedberg zog Rennorganisator Bernd Moos-Achenbach: "Es war spitze. Die Menschen haben das Rennen auch mit neuem Start und Ziel angenommen", sagte Moos-Achenbach.

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