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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Die Tour wurde in den letzten Jahren von vielen Dopingfällen überschattet © getty

Das nennt man dann Rückzieher: Entgegen allen Ankündigungen senden die öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten die "Große Schleife" nun doch.

München - ARD und ZDF berichten nun doch live von der Tour de France (4. bis 26. Juli).

Die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender werden jeweils ab 16.30 Uhr für eine Stunde auf Sendung gehen und haben damit die monatelange Hängepartie beendet.

"Auf diese Regelung haben wir uns mündlich mit der ASO und der EBU geeinigt", sagte ARD-Sprecher Harald Dietz und bestätigte damit entsprechende Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Eigentlich Ausstieg angekündigt

Nach den Dopingskandalen im Oktober um die beiden Gerolsteiner-Profis Stefan Schumacher und Bernhard Kohl hatte die ARD den Ausstieg aus der Live-Berichterstattung von der Tour verkündet, das ZDF zog daraufhin nach.

"Wir haben nur gesagt, dass wir aus der großflächigen Live-Übertragung aussteigen. Wir haben nun den Live-Anteil auf ein Viertel gekürzt", erklärte Dietz.

Vertragliche Verpflichtungen

Hintergrund dürften die vertraglichen Verpflichtungen von ARD/ZDF gegenüber dem Tour-Verantalter ASO sein.

Kurz vor der Tour 2008 hatte die Europäische Rundfunk-Union (EBU) im Auftrag der Sender einen Vertrag mit ASO bis 2011 geschlossen.

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