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Armstrong gab als Grund seines Comeback an, PR für Livestrong betreiben zu wollen © getty

Lance Armstrong glaubt an den Erhalt des Teams, hofft aber, dass der Lizenzhalter wechselt. Er greift die Sponsoren an.

Mailand - Trotz des Zahlungsstopps der kasachischen Geldgeber glaubt Lance Armstrong an eine Zukunft seines Astana-Teams.

"Wenn die Probleme in Kasachstan nicht gelöst werden, sollte die Lizenz Ende des Monats an Teamchef Johan Bruyneel übergeben werden. Dann könnten wir versuchen, ein Team aufzubauen", sagte der siebenmalige Toursieger, der ab Samstag beim Giro d'Italia an den Start geht.

"Ich könnte mir vorstellen, dass wir finanzielle Mittel finden, um den Rennbetrieb bis zum Saisonende aufrechtzuerhalten. Vielleicht wäre eine Kombination aus Geldgebern möglich, die ein gemeinsames Interesse an Livestrong (Krebsstiftung von Armstrong, d. Red.) haben", sagte Armstrong. (Armstrong will wieder einmal mehr)

"Die Kasachen gehen nicht ans Telefon"

In diesem Frühjahr sind mehrere kasachische Sponsoren ihren Zahlungsverpflichtungen gar nicht oder nur verspätet nachgekommen. So wurden im vergangenen Monat zum Teil keine Gehälter gezahlt. Der Radsport-Weltverband (UCI) hat bereits mit dem Entzug der Lizenz gedroht. (Armstrong-Team vor dem Aus?)

"Wir wollen auf jeden Fall bis zum Ende des Giro eine Lösung für dieses Problem haben. Die Zeit drängt", sagte Bruyneel.

Armstrong ist von der finanziellen Schieflage des Teams am wenigsten betroffen, der Texaner fährt ohne Gehalt.

"Viele Masseure, Mechaniker oder Fahrer haben Familien und sind dringend auf das Geld angewiesen", sagte Armstrong und kritisierte die Geldgeber: "Die Kasachen gehen nicht ans Telefon, es gibt keine Klarheit, was passieren wird. Das ist sehr frustrierend."

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