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Andreas Klöden hat bei Astana seinen Vertrag verlängert © imago

Der Astana-Profi will wegen der Nichtnominierung für Olympia nicht mehr für den BDR starten. Klöden attackiert BDR-Sportdirektor Bremer.

München - Andreas Klöden hat die Nase voll. Er will nie wieder für den Bund Deutscher Radfahrer starten.

Auslöser der Verärgerung über den BDR ist die Nichtnominierung für die Olympischen Spiele in Peking.

Klöden ist auch sauer, weil die BDR-Verantwortlichen ihm bis "heute keine plausible Erklärung" liefern konnten. Er schreibt auf seiner Wegseite: "Es waren merkwürdige Versuche."

Nach den mageren Leistungen der deutschen Profis in Peking sieht sich der Astana-Profi in seiner Auffassung bestätigt.

Bremer Zielscheibe der Kritik

Zielscheibe der harten Attacke ist vor allem Verbands-Sportdirektor Burkhard Bremer.

"Bis heute wurde die Nichtnominierung mir gegenüber nicht begründet", so der zweimalige Zweite der Tour de France. Er habe erst aus den Medien erfahren, dass Bremer der Auffassung sei, er wäre kein Mann für Eintages-Rennen.

"Das ist alles Quatsch!"

"Das ist alles Quatsch. Ich hätte mich im Gegenteil nach der Ausbootung meines Teams für die Tour de France gezielt auf die Olympischen Spiele vorbereiten können. Und für eine Olympia-Medaille hätte ich alles getan", so Klöden.

Er fordert, dass künftig auch in Deutschland die Nominierungen durch ehemalige erfahrene Profis vorgenommen wird und nicht durch "zum Teil Radsport fremde Funktionäre".

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