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Lance Armstrong fährt in diesem Jahr Giro und Tour de France © imago

Soll keiner sagen, er hätte nicht alles probiert: Lance Armstrong attackiert auf der 17. Attacke zum Blockhaus - vergeblich.

Chieti - Ein angriffslustiger Lance Armstrong muss auf den ersten großen Sieg seit seinem Comeback noch warten, der Russe Dennis Mentschow hat unterdessen den Gesamtsieg beim Giro d'Italia dicht vor Augen.

Bei der vorletzten Bergankunft war eine Attacke des siebenmaligen Toursiegers nicht von Erfolg gekrönt.

Am Ende der 17. Etappe über 83 Kilometer von Chieti zum Blockhaus erreichte Armstrong mit einem Rückstand von zwei Minuten auf den italienischen Tagessieger Franco Pellizotti das Ziel (DATENCENTER: Giro-Ergebnisse).

Rückschlag für Sastre

Das Rosa Trikot des Gesamt-Ersten verteidigte Mentschow erfolgreich.

Der Rabobank-Profi erreichte kurz hinter seinem größten Widersacher Danilo Di Luca das Ziel und liegt nun 26 Sekunden vor dem Italiener in Front. Pellizotti ist zwei Minuten zurück nun Dritter.

Dagegen musste Toursieger Carlos Sastre, der mit Armstrong das Ziel erreichte, seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg wohl begraben. Der Spanier rutschte auf den fünften Platz ab.

Frühe Attacke

Beim 18 Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich sieben Prozent Steigung wagte Armstrong bereits früh eine Attacke mit Pellizotti, allerdings konnte der Texaner das Tempo seines Fluchtgefährten nicht mitgehen.

Wenig später zog auch die Gruppe um Mentschow und di Luca an Armstrong vorbei.

Am Donnerstag wird der Giro mit der 18. Etappe über 182 km von Sulmona nach Benevento fortgesetzt, bevor einen Tag später die letzte Bergankunft mit der Fahrt auf den Vesuv auf dem Programm steht.

Der Jubiläums-Giro endet am Sonntag mit dem Zeitfahren in Rom.

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