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Markus Fothen fährt seit 2004 für das Team Gerolsteiner © imago

Der Fahrer vom Team Gerolsteiner verliert auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle. Linus Gerdemann bleibt im Gelben Trikot.

Wiesloch - Spektakuläre Szene bei der Deutschland-Tour.

14 Kilometer waren bei der dritten Etappe noch zu fahren. Markus Fothen vom Team Gerolsteiner war gerade dabei, sich wieder an die Ausreißergruppe heranzukämpfen.

Da passierte es: Auf regennasser Fahrbahn verlor der 26-Jährige die Kontrolle über sein Rad und überschlug sich mehrfach.

Obwohl das ganze ziemlich böse aussah, hatte Fothen Glück im Unglück. Er blieb unverletzt, rappelte sich auf und fuhr die Etappe zu Ende.

Bertagnolli siegt

Währenddessen fuhr der Italiener Leonardo Bertagnolli zum Tagessieg. Der Fahrer vom Liquigas-Team setzte sich auf dem Teilstück von Herrieren nach Wiesloch mit knappem Vorsprung vor einer größeren Verfolgergruppe durch.

Zweiter wurde der Kolumbianer Rigoberto Uran, der die Gruppe der Gesamt-Favoriten mit Linus Gerdemann knapp hinter Bertagnolli ins Ziel führte.

Gerdemann weiter im Gelben Trikot

In der Gesamtwertung liegt Gerdemann weiter 17 Sekunden vor seinem schwedischen Teamkollegen Thomas Lövkvist, der Tagesdritter wurde.

Gesamtdritter bleibt der Slowene Janez Brajkovic (Astana) mit 20 Sekunden Rückstand.

Vierte Etappe mit zwei Bergwertungen

Fortgesetzt wird die Rundfahrt am Dienstag mit der 4. Etappe von Wiesloch nach Mainz.

Das 174 km lange Teilstück verläuft zunächst flach in Richtung Pfälzerwald, wo bei Kilometer 70 und 83 zwei Bergwertungen der dritten Kategorie anstehen.

Zum Ziel hin fällt der Kurs ab, sodass die Sprinter erneut auf eine Massenankunft hoffen können.

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