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Das Team Astana wurde dieses Jahr erst nachträglich zum Giro eingeladen © getty

Die Mannschaft des siebenmaligen Tour-de-France-Siegers hat die finanziellen Forderungen des UCI erfüllt und darf weiterfahren.

Paris - Der Radrennstall Astana um den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong darf weiterfahren.

Das kasachische Team hat dem Radsport-Weltverband UCI die geforderten finanziellen Garantien vorgelegt und danach die offizielle Starterlaubnis für die am Mittwoch gestartete Luxemburg-Rundfahrt erhalten.

"Astana hat ausreichende finanzielle Garantien vorgelegt, um weiterfahren zu können", sagte ein UCI-Sprecher.

Der Weltverband hatte dem Rennstall, der finanzielle Probleme hat, mit dem Entzug der ProTour-Lizenz gedroht (Armstrongs Zukunft bleibt ungewiss).

Bruyneel hatte Alternativplan in der Tasche

Während des Giro d'Italia (DATENCENTER: Giro-Ergebnisse) hatten mit nur einer Ausnahme alle Fahrer einschließlich Armstrong Sponsoren-Logos verdeckt, um auf die Situation aufmerksam zu machen.

UCI-Chef Pat McQuaid hatte dem Team ein Ultimatum bis Ende Mai gestellt, um die ausstehenden Gehälter für die Fahrer zu zahlen.

Teamchef Johan Bruyneel hatte sogar schon einen Alternativplan entwickelt.

Um Armstrong und Alberto Contador hätte er ein neues Team gegründet und die Astana-Lizenz übernommen.

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