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Lance Armstrong (l.) und Levi Leipheimer können mit Astana bei der Tour angreifen © getty

Der Weg für die Tour-Teilnahme des Amerikaners scheint geebnet zu sein. Der kasachische Radrennstall kann seine Probleme lösen.

Paris - Der Weg zum Tour-de-France-Start von Lance Armstrong am 4. Juli scheint endgültig frei (Alles nur aus Profitgier?).

Der kasachische Rennstall Astana gab bekannt, dass die finanziellen Probleme geklärt seien.

Astana könne nun auch bei der aktuell laufenden französischen Fernfahrt Dauphine Libere ab der dritten Etappe das offizielle Trikot des Teams aus Kasachstan tragen. (Astana Team gerettet)

"Die Probleme sind beseitigt, das Geld ist bezahlt", erklärte Astana-Sportdirektor Alain Gallopin, in dessen Team auch der 2007-Tour-Sieger Alberto Contador (Spanien) fährt.

Neuer Sponsorenvertrag im Gespräch

Grünes Licht gab zuletzt als Astana-Lizenzhalter der kasachische Radsportverband, nachdem das Team vergangene Woche die finanziellen Garantien des Radsport-Weltverbandes UCI erfüllte.

Die Fahrer des Teams hatten zuvor zwei Monate kein Gehalt bekommen.

Noch nicht geklärt ist laut Teammanager Johan Bruyneel die finanzielle Situation des Teams bis Saisonende. (Armstrongs Zukunft bleibt ungewiss)

Lösen könnte die Probleme ein neuer Sponsorenvertrag, den Kasachstans Tourismus- und Sportminister Temirjan Dosmuchambetow ins Gespräch brachte.

Nach seinen Worten handelt es sich um ein amerikanisches Unternehmen, das auf dem Markt in Kasachstan aktiv sei.

UCI drohte mit Lizenzentzug

Erst vergangene Woche hatte Astana der UCI noch die geforderten finanziellen Garantien für den Start bei der Luxemburg-Rundfahrt vorgelegt.

Der Weltverband hatte dem Rennstall wegen seiner finanziellen Probleme mit dem Entzug der ProTour-Lizenz gedroht.

Zum Auftakt der Radfernfahrt Dauphine Libere am Sonntag wie schon beim Giro d'Italia, als die Zahlungen noch nicht garantiert waren, trat das Team mit Trikots an, auf denen der Schriftzug des Titel-Sponsors Astana unlesbar war. (Bruyneel: Gehälter noch nicht bezahlt)

Bruyneel hatte sogar schon einen Alternativplan entwickelt. Um Armstrong und Contador hätte er ein neues Team gegründet und die Astana-Lizenz übernommen.

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