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Alejandro Valverde gewann zweimal WM-Silber und einmal Bronze im Straßenrennen © imago

Cadel Evans kann als Dritter der vorletzten Dauphine-Libere-Etappe keinen Boden gutmachen. Der Tagessieg geht ans Cofidis-Team.

Saint-Francois-Longchamp - Der spanische Radprofi Alejandro Valverde steht vor der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Fernfahrt Dauphine Libere.

Der unter Dopingverdacht stehende Kapitän des Teams Caisse d'Epargne behauptete auf der vorletzten Etappe mit Platz vier seine Führung in der Gesamtwertung.

Valverde geht mit weiterhin 16 Sekunden Vorsprung auf den Australier Cadel Evans (Silence-Lotto) auf die Schlussetappe am Sonntag über 146 km von Faverges nach Grenoble.

Tagessieg geht an Moncoutie

Evans belegte am Samstag auf der schweren Bergetappe über 157 km von Briancon nach Saint-Francois-Longchamp den dritten Rang. (6. ETAPPE: Valverde vor Gesamtsieg)

Den Tagessieg sicherte sich der Franzose David Moncoutie (Cofidis) vor dem Niederländer Robert Gesink (Rabobank). (5. ETAPPE: Valverde holt Gelb)

Ex-Toursieger Alberto Contador (Spanien/Astana) wurde Sechster und liegt in der Gesamtwertung als Dritter nun 1:18 Minuten hinter Valverde.

UCI will Sperre eventuell ausdehnen

Valverde, mutmaßlicher Kunde von Dopingarzt Eufemiano Fuentes, war am 11. Mai von einem Gericht des italienischen Nationalen Olympischen Komitees CONI für zwei Jahre für Rennen in Italien gesperrt worden.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte sich diesem Spruch angeschlossen. Die UCI will die Sperre möglicherweise weltweit ausdehnen.

Bis dahin darf der Rundfahrt-Spezialist außerhalb Italiens weiter starten.

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