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Gerlad Ciolek (M.) schlägt zwar Oscar Freire (l.), aber nicht Bernie Eisel © imago

Beim Zielspurt auf der Zweiten Etappe der Tour de Suisse muss sich Gerald Ciolek einem Österreicher geschlagen geben.

Davos - Gerald Ciolek hat den Tagessieg auf der 2. Etappe der 73. Tour de Suisse nur um Haaresbreite verpasst.

Der Kölner Kapitän vom Milram-Team musste sich am Sonntag im Sprintfinale nach 150 Kilometern mit Start und Ziel in Davos nur dem Österreicher Bernhard Eisel vom Team Columbia geschlagen geben.

Auf Rang drei fuhr der spanische Ex-Weltmeister Oscar Freire (Rabobank).

Henn zufrieden mit Team-Leistung

"Das war eine sehr knappe Entscheidung. Aber das Ergebnis wird Gerald Selbstvertrauen für die nächsten Sprintentscheidungen geben", sagte Christian Henn, der Sportliche Leiter der Milram-Equipe.

"Unsere komplette Mannschaft hat eine super Leistung gezeigt. Im Finale haben wir zusammen mit Rabobank das Heft in die Hand genommen und Gerald sehr gut in Position gebracht."

Cancellara weiter in Front

Der Ausgang der zweiten Etappe hatte keine Auswirkung auf die Gesamtwertung.

Es führt weiterhin Prolog-Sieger Fabian Cancellara (Saxo Bank) aus der Schweiz, der in der Tageswertung Rang elf belegte, vor dem tschechischen Titelverteidiger Roman Kreuzinger (Liquigas) und dem deutschen Astana-Profi Andreas Klöden.

Schwerer Motorrad-Unfall

Überschattet wurde die Etappe von einem schweren Unfall. Ein Motorradfahrer des Sicherheitsdienstes, der hinter dem Feld fuhr, kam in einer Rechtskurve zu Fall und stürzte auf eine tiefer gelegene Straße.

Der Fahrer erlitt dabei offene Brüche im Bereich der unteren Extremitäten, wurde mit einem Rettungs-Hubschrauber in eine Klinik in Chur geflogen und dort operiert.

Am Montag steht beim letzten Härtetest für die in drei Wochen beginnende Tour de France die mittelschwere dritte Etappe über 195 km von Davos nach Lumino auf dem Programm.

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