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Alejandro Valverde hat die Dauphine Libere 2009 gewonnen © getty

Die Frankreich-Rundfahrt wird ohne den diesjährigen Sieger der Dauphine Libere stattfinden. Seine Sperre bleibt bestehen.

Paris - Der in Italien wegen Dopings für zwei Jahre gesperrte spanische Profi Alejandro Valverde wird nicht an der diesjährigen Tour de France teilnehmen.

Da die diesjährige Frankreich-Rundfahrt auch teilweise in Italien gefahren wird, war ein Start Valverdes ohnehin als unwahrscheinlich angesehen worden.

Valverde war am 11. Mai von einem Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens CONI für zwei Jahre für Rennen in Italien gesperrt worden.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte sich diesem Spruch angeschlossen.

"Schwer wiedergutzumachender Schaden"

"Die ungerechte Situation verursacht bei Alejandro Valverde, unseren Sponsoren und den Radsportfans einen schwer wiedergutzumachenden Schaden", hieß es in der Team-Mitteilung.

"Wir vertrauen darauf, dass Alejandro diese Situation übersteht und seine Qualitäten in den nächsten Rennen wieder zeigen kann."

Am vergangenen Freitag hat Valverde vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Klage gegen seine Sperre eingereicht.

Valverde fordert Aufhebung der Sperre

Valverde bezweifelt die Zuständigkeit des CONI in seinem Fall und fordert die Aufhebung seiner Sperre.

Normalerweise braucht der CAS knapp vier Monate für einen Richterspruch. Unter bestimmten Umständen kann der Prozess auch beschleunigt werden.

Im Fall Valverde hat der CAS allerdings noch keinen Zeitplan aufgestellt.

Angeblich Kunde von Fuentes

Die italienische Anti-Doping-Kommission wirft Valverde vor, Kunde des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes gewesen zu sein.

Der Fahrer war am 21. Juli 2008 beim Italien-Gastspiel der Tour de France kontrolliert worden.

Der DNA-Test soll eine Übereinstimmung mit Blutproben ergeben haben, die von den spanischen Ermittlern im Rahmen der Operacion Puerto bei Fuentes sichergestellt worden waren.

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